News von heute: "Spiegel": Olaf Scholz will für SPD-Vorsitz kandidieren

Die Meldungen im Kurz-Überblick:Olaf Scholz will für SPD-Vorsitz kandidieren (11.41 Uhr)Pistorius und Köpping kandidieren für SPD-Vorsitz (9.43 Uhr)Australischer Tourist in Neuseeland in seinem Wohnmobil erschossen (8.42 Uhr)Samen statt Shampoo: Haft für australische Schweinezüchter (6.38 Uhr)Chinesische Staatszeitung droht Hongkongern mit gewaltsamer Lösung (6.14 Uhr)SPD lehnt Pläne Scheuers zur Freigabe der Busspur ab (4.25 Uhr)US-Gericht: Migrantenkinder in Auffanglagern haben Anspruch auf Seife (3.13 Uhr)Die News des Tages im stern-Ticker: +++ 11.40 Uhr: “Spiegel”: Olaf Scholz will für SPD-Vorsitz kandidieren +++Bundesfinanzminister Olaf Scholz ist nach Informationen des Nachrichtenmagazins “Der Spiegel” bereit, für den SPD-Vorsitz zu kandidieren. Scholz habe seine Kandidatur diese Woche in einer Telefonschaltkonferenz mit den drei Interimsvorsitzenden angeboten, berichtete das Blatt.+++ 11.01 Uhr: Schwester von Ex-Königin Beatrix gestorben +++Die niederländische Prinzessin Christina ist nach langer Krankheit gestorben. Die Tante von König Willem-Alexander und jüngste Schwester von Ex-Königin Beatrix, 81, erlag im Alter von 72 Jahren einem Knochenkrebsleiden, wie das Königshaus in Den Haag mitteilte. Christina, die auch den Titel Prinzessin von Lippe-Biesterfeld trug, war die jüngste der vier Töchter von Königin Juliana der Niederlande und deren deutschem Ehemann Bernhard zur Lippe-Biesterfeld. “Wir sind traurig über den Tod unserer lieben Schwester und Tante”, heißt es in einer Twitter-Mitteilung von Prinzessin Beatrix, König Willem-Alexander und dessen Frau, Königin Máxima. Die Prinzessin, deren Taufpate der damalige britische Premierminister Winston Churchill war, lebte vor allem in New York und Italien.Trump attestiert Demonstrant “ernsthaftes Gewichtsproblem”+++ 10.52 Uhr: Urlauber stürzt 200 Meter in den Tod +++Ein 51-jähriger Mann ist bei einem Wanderausflug in Oberbayern 200 Meter in die Tiefe gestürzt und gestorben. Wie die Polizei mitteilte, rutschte der Urlauber aus Nordrhein-Westfalen auf dem Rückweg vom Gipfel des rund 1100 Meter hohen Falkensteins nahe Inzell ab. Etwa 15 Helfer der Bergwacht Inzell und ein Polizeihubschrauber waren im Einsatz, konnten jedoch nur noch den Tod des Mannes feststellen. Die Bergung der Leiche gestaltete sich aufgrund des unwegsamen Geländes schwierig.+++ 10.52 Uhr: Juso-Chef Kühnert ist FC Bayern-Fan +++Juso-Chef Kevin Kühnert ist seit seiner Kindheit auch Fan des FC Bayern München. Der deutsche Fußball-Rekordmeister mache es einem jedoch zunehmend schwer, “mit Überzeugung zu ihm zu stehen”, findet Kühnert. “Das Kapitel Uli Hoeneß beispielsweise hat sich für mich nach dem Umgang mit seiner Steuerhinterziehung erledigt”, sagte er der “Augsburger Allgemeinen”.Sympathien hat Kühnert auch für Arminia Bielefeld und Tennis Borussia Berlin. “Die Sympathie für einen Fußballverein entzieht sich glücklicherweise logischen Kategorien, ist etwas Irrationales – und ich finde, das ist auch gut so”, sagte der Berliner.+++ 10.01 Uhr: Vorläufiger Stop für E-Tretroller in Mailand +++In der norditalienischen Metropole Mailand sollen E-Tretroller in Kürze aus dem öffentlichen Raum verschwunden sein – bis auf weiteres. Die Kommunalverwaltung habe die Verleiher aufgefordert, die Fahrzeuge innerhalb von drei Tagen aus dem öffentlichen Raum abzuziehen, berichtete die Mailänder Tageszeitung “Corriere della Sera”. Bei der Kommune war am Freitag zunächst keine Bestätigung dafür zu erhalten. +++ 9.43 Uhr: Pistorius und Köpping kandidieren für SPD-Vorsitz +++In der SPD gibt es ein weiteres Bewerberpaar für den Parteivorsitz. Auch Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius und Sachsens Integrationsministerin Petra Köpping haben intern ihre Kandidatur angekündigt, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Parteikreisen erfuhr. Zuerst hatte das Nachrichtenmagazin “Spiegel” darüber berichtet.Der 59-jährige Pistorius ist seit 2013 Ressortchef in Hannover und gilt als einer der profiliertesten Innenpolitiker der SPD. Zuvor war er Oberbürgermeister in Osnabrück. Die 61 Jahre alte Köpping ist in Dresden seit 2014 Staatsministerin für Gleichstellung und Integration. Vor allem Pistorius hebt sich von den bisherigen Bewerbern ab, die überwiegend auf dem linken Flügel der SPD verortet sind.+++ 9.18 Uhr: Altmaier sieht keinen Gegensatz zwischen seinem Soli-Konzept und Scholz-Plan +++Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat sein Konzept für eine vollständige Abschaffung des Solidaritätszuschlags bis 2026 verteidigt. Zugleich hob er im ZDF-“Morgenmagazin” hervor, sein Vorschlag stehe nicht im Gegensatz zu den Plänen von Finanzminister Olaf Scholz (SPD). Sein Konzept respektiere “die Leistungsfähigkeit der öffentlichen Finanzen” und führe dazu, “dass wir Schritt für Schritt das Problem angehen”. Es sei “kein Gegensatz, sondern eine wichtige und kluge Ergänzung” zu dem, was in der Koalition bereits vereinbart sei, sagte Altmaier. Nach den Plänen von Scholz werde “die Hälfte des Soli” immer noch gezahlt, “und zwar auf unbegrenzte Zeit und ohne klare Perspektive, wann er abgeschafft wird”, sagte der Wirtschaftsminister im ZDF. Das sei ein erhebliches Verfassungsrisiko. Daher habe er seinen Vorschlag unterbreitet, bei dem der Soli schrittweise ganz gestrichen werden soll. Laut “Handelsblatt” sieht Altmaiers Konzept vor, den Soli in drei Stufen abzuschaffen: zu “90 Prozent im Jahr 2021, 97 Prozent im Jahr 2024 und 100 Prozent im Jahr 2026”.+++ 8.42 Uhr: Australischer Tourist in Neuseeland in seinem Wohnmobil erschossen +++An einem der beliebtesten Surfstrände Neuseelands hat ein Bewaffneter ein Touristenpaar in dessen Wohnmobil im Schlaf überrascht und den Mann erschossen – dann fuhr er mit seinem Opfer weg. Der Unbekannte schlug in der Nacht zum Freitag die Scheiben des in Raglan auf Neuseelands Nordinsel geparkten Fahrzeugs ein und schoss, wie die Polizei mitteilte. Der Australier wurde getroffen, während seine Begleiterin aus dem Fahrzeug fliehen konnte. Der Angreifer flüchtete anschließend mit dem Touristen im Innern des Wagens. Das abgestellte Auto mit der Leiche des Australiers entdeckte die Polizei am Morgen etwa 70 Kilometer entfernt. Vom mutmaßlichen Täter fehlte zunächst jede Spur. “Das ist ein absolut tragischer Vorfall”, sagte Kommissar Graham Pitkethley. “Nach unseren bisherigen Ermittlungen kannte der Angreifer die Opfer nicht. Das Ganze scheint ein zufälliger Angriff gewesen zu sein.” Bei der Partnerin des getöteten Australiers soll es sich Medienberichten zufolge um eine Kanadierin handeln.+++ 8.28 Uhr: Doppelmörder in den USA auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet +++Ein Doppelmörder ist im US-Bundesstaat Tennessee auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet worden. Der wegen der Ermordung einer Frau und deren Tochter verurteilte Stephen West habe sich wenige Stunden vor seiner Exekution für diese Methode entschieden, erklärte die Gefängnisverwaltung. Am Mittwoch hatte der Gouverneur von Tennessee, Bill Lee, ein Gnadengesuch des seit mehr als 30 Jahren im Gefängnis sitzenden Mörders abgelehnt. West wurde am Donnerstagabend im Hochsicherheitsgefängnis von Nashville exekutiert. In Tennessee haben vor 1999 zum Tode verurteilte Häftlinge das Recht, zwischen dem elektrischen Stuhl und einer Giftspritze zu wählen. Allgemein wird der elektrische Stuhl in den USA nur noch selten als Hinrichtungsmethode genutzt. Lokalmedien mutmaßten, West habe sich von seiner Wahl möglicherweise einen Aufschub erhofft. Im vergangenen Jahr hatte ein Häftling eine zehntägige Verzögerung seiner Exekution erreicht, indem er kurzfristig den elektrischen Stuhl als Methode verlangt hatte.+++ 8.10 Uhr: Polizei in Neuseeland lobt Waffenrückgabe – bisher 12.000 abgegeben +++Nach dem Terroranschlag auf zwei Moscheen mit 51 Toten vor fünf Monaten haben Neuseeländer gut 12.000 mittlerweile verbotene Waffen zurückgegeben. Waffenbesitzer hätten das Rückkaufprogramm der Regierung ausgezeichnet aufgenommen, teilte Neuseelands Polizei mit. Nach dem rassistisch motivierten Anschlag auf die beiden Moscheen in Christchurch hatte die Regierung im April die meisten halbautomatischen Waffen verboten. Wer sie legal erworben hatte, bekommt bis zu 95 Prozent des Kaufpreises zurück. Wer illegal in deren Besitz gekommen war und sie bis 20. Dezember zurückgibt, kommt um eine Strafe herum. Viele Waffengegner loben die Aktion als Beispiel für andere Länder wie zum Beispiel die USA. Der neuseeländische Waffenbesitzerverband COLFO rief allerdings rechtmäßige Eigentümer zu Wochenbeginn auf, die Rückgabe ihrer Waffen aufzuschieben, bis die Regierung eine höhere Entschädigung anbiete. +++ 7.23 Uhr: Französischer “Spiderman” erklimmt Wolkenkratzer in Hongkong +++Inmitten der Hongkong-Krise hat der berühmte Extremkletterer Alain Robert mit einem “Friedensbanner” einen Wolkenkratzer der chinesischen Sonderverwaltungszone erklommen. Der als französischer “Spiderman” bekannte 57-Jährige kletterte die Fassade des 283 Meter hohen Cheung Kong Centers im Geschäftszentrum der Millionenmetropole hoch. Dabei entrollte er ein Banner, das die Flaggen Chinas und Hongkongs sowie zwei sich schüttelnde Hände zeigt. Robert sprach von einem “dringenden Appell für Frieden und Konsultationen zwischen den Bewohnern von Hongkong und ihrer Regierung”. Er wolle mit seiner Aktion dazu beitragen, die “Temperatur” zu senken, und die Menschen vielleicht zu einem Lächeln bringen, erklärte der Extremsportler, der mit seinen waghalsigen Kletteraktionen weltweit immer wieder für Aufsehen sorgt. Die Aktion stieß aber auch auf Kritik: “Willst du wirklich Schlächtern und Diktatoren die Hand geben?”, fragte der chinesische Dissident und Künstler Badiucao im Kurzbotschaftendienst Twitter. Andere Internetnutzer warfen Robert vor, den tiefgehenden Konflikt zwischen Hongkong und Peking nicht zu verstehen.+++ 6.38 Uhr: Samen statt Shampoo: Haft für australische Schweinezüchter +++Mit ungewöhnlichem Schmuggelgut sind zwei Schweinezüchter in Australien vom Zoll erwischt worden: Die beiden Männer hatten Samen von dänischen Hausschweinen – in Shampooflaschen abgefüllt – im Gepäck. Wegen Verstoßes gegen die strengen australischen Einfuhrbestimmungen zur Abwehr von Seuchen und Krankheiten wurden sie nun in der westaustralischen Großstadt Perth zu zwei und drei Jahren Gefängnis verurteilt, wie das Landwirtschaftsministerium mitteilte.Nach Feststellung des Gerichts schmuggelten die Männer über einen Zeitraum von mehreren Jahren hinweg immer wieder Tier-Samen aus Europa nach Australien ein, der dann auch in der Zucht verwendet wurde. Ihr Unternehmen wurde mit einer Geldstrafe von umgerechnet etwa 350 000 Euro belegt. Es ist bereits insolvent. Australiens Einfuhrbestimmungen sind so streng, weil verhindern werden soll, dass Krankheiten auf den Kontinent eingeschleppt worden. In Australien gibt es mehr als 2500 Schweinezuchtbetriebe.+++ 6.14 Uhr: Chinesische Staatszeitung droht Hongkongern mit gewaltsamer Lösung +++Eine staatlich kontrollierte Zeitung in China hat eine scharfe Warnung an die Protestbewegung in Hongkong ausgesprochen. “Peking hat nicht beschlossen, gewaltsam gegen die Unruhen in Hongkong vorzugehen, aber diese Option steht Peking eindeutig zur Verfügung”, schrieb die “Global Times” in einem Kommentar.Die Übungen der paramilitärischen Polizei in der an Hongkong angrenzenden Stadt Shenzhen, sei “eine deutliche Warnung” an die Randalierer gewesen. Wenn Hongkong die Rechtsstaatlichkeit nicht von sich aus wiederherstellen könne, um die Unruhen zu beenden, müsse die Zentralregierung “unbedingt direkte Maßnahmen” auf Grundlage des Gesetzes ergreifen. 15-China sendet Drohsignale an Demonstranten in Hongkong-6073364991001+++ 5.28 Uhr: Waran-Attacke bringt australisches Paar ins Krankenhaus +++Bei einer Waran-Attacke in Australien ist ein älteres Paar verletzt worden. Die Riesenechse griff im Bundesstaat Queensland zunächst den Hund des Paares an, wie eine Sprecherin der Rettungskräfte sagte. Als der Mann und die Frau ihr Haustier retten wollten, wurden sie von dem Waran gekratzt und gebissen. Der über 70 Jahre alte Mann erlitt “schwere Verletzungen” an Armen und Beinen, wie die Sprecherin sagte. Er musste in eine Klinik geflogen werden. Die Frau kam mit einer Fußverletzung ins Krankenhaus. “Die Patienten hatten Glück, dass sie nicht noch schwerer verletzt wurden”, sagte die Sprecherin. “Warane können ziemlich wild sein.” Weniger Glück hatte der Hund des Paares: Er überlebte den Angriff laut dem Sender ABC nicht.+++ 5.04 Uhr: Bonds legendärer Aston Martin für über 6 Millionen Dollar versteigert +++Ein silbergrauer Aston-Martin-Sportwagen, der durch die James-Bond-Filme “Goldfinger” und “Feuerball” weltberühmt wurde, ist für 6,385 Millionen Dollar (etwa 5,75 Millionen Euro) versteigert worden. Bei der Auktion im kalifornischen Monterey kletterte der Preis in wenigen Minuten schnell in die Höhe. Das Auktionshaus RM Sotheby’s hatte den Wert des seltenen Sportwagens zuvor auf 4 bis 6 Millionen Dollar geschätzt. Über den Käufer wurde zunächst nichts bekannt.+++ 4.25 Uhr: SPD lehnt Pläne Scheuers zur Freigabe der Busspur ab +++Die SPD-Verkehrspolitikerin Kirsten Lühmann lehnt Pläne von Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) über eine Freigabe von Busspuren für Fahrgemeinschaften ab. “Wir sehen es kritisch, dass Autos mit Fahrgemeinschaften künftig auf Busspuren fahren sollen”, sagte die verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. “Um das zu kontrollieren, wären viele Kameras nötig. Wir wollen aber kein dichtes Netz von Kameras. Das ist eine publikumswirksame Forderung, die nichts bringt.”+++ 3.13 Uhr: US-Gericht: Migrantenkinder in Auffanglagern haben Anspruch auf Seife +++Migrantenkinder in US-Auffanglagern haben Anspruch auf Seife und saubere Bettwäsche – das hat ein Berufungsgericht jetzt klargestellt. Ein Bundesgericht im kalifornischen San Francisco urteilte, es sei von grundlegender Bedeutung für die Sicherheit von Kindern, dass diese genug zu Essen und sauberes Wasser zum Trinken hätten, in sauberen Einrichtungen mit Badezimmern untergebracht seien, “Seife und Zahnpasta” hätte und ausreichend schlafen könnten. Die drei Richter wiesen damit einen Einspruch des Heimatschutzministeriums gegen ein Urteil erster Instanz zurück. Das Ministerium hatte argumentiert, ein Gesetz aus dem Jahr 1997 über eine “sichere und hygienische” Unterbringung schreibe nicht genau vor, mit welchen Artikeln Migrantenkinder versorgt werden müssten. Die Richter widersprachen dieser Auslegung nun “mit Nachdruck”.+++ 2.24 Uhr: Nordkorea feuert nach südkoreanischen Angaben erneut Fluggeschosse ab +++Nordkorea hat offenbar erneut Raketen getestet. Der südkoreanische Generalstab erklärte, von der nordkoreanischen Ostküste aus seien zwei “nicht identifizierte Projektile” abgefeuert worden. Die Fluggeschosse stürzten demnach ins Ostmeer, das auch als Japanisches Meer bekannt ist. Nordkorea hatte in den vergangenen Wochen bereits fünf Mal Raketen abgefeuert. Die Führung in Pjöngjang bezeichnete die Waffentests teilweise als Reaktion auf ein Militärmanöver zwischen Südkorea und den USA. Die jährlichen Übungen der beiden Verbündeten sorgen in Nordkorea regelmäßig für wütende Reaktionen. UN-Resolutionen verbieten Nordkorea jeglichen Test ballistischer Raketen. US-Präsident Donald Trump hat aber mehrfach erklärt, dass er die nordkoreanischen Raketentests nicht als Hindernis für neue Atomverhandlungen mit Pjöngjang betrachte.07-Nordkorea: Raketentest war Warnung an USA-6068812575001+++ 1.47 Uhr: Mehrere Flüchtlinge von Rettungsschiff “Open Arms” evakuiert +++Von Bord des Rettungsschiffs “Open Arms” sind mehrere Flüchtlinge aus medizinischen Gründen auf die italienische Mittelmeerinsel Lampedusa gebracht worden. Die spanische Hilfsorganisation Proactiva Open Arms teilte mit, fünf Menschen, die psychologischer Hilfe bedürfen, seien an Land gebracht worden. Auch ihre Begleiter durften demnach das Schiff verlassen. Nach italienischen Medienberichten handelt es sich dabei um vier Flüchtlinge. “Es ist die fünfte Not-Evakuierung binnen 14 Tagen”, schrieb Proactiva Open Arms in den sozialen Netzwerken. “Worauf warten sie, um allen Menschen zu erlauben, das Schiff zu verlassen – dass die medizinische Notlage unerträglich wird? Was für eine Grausamkeit.”+++ 1.13 Uhr: Häftling türmt aus Justizvollzugsanstalt Bochum +++In Bochum ist ein Häftling aus dem Gefängnis getürmt. Dem 42-Jährigen gelang es nach ersten Erkenntnissen, die fünf Meter hohe Mauer der Justizvollzugsanstalt Bochum zu überwinden, wie die Polizei mitteilte. Er flüchtete dann zu Fuß. Die Polizei suchte mit einem Hubschrauber, Spürhunden und Einsatzkräften der Bereitschaftspolizei nach dem Flüchtigen. Außerdem veröffentlichte sie ein Foto des Mannes. Der serbische Staatsbürger saß den Angaben zufolge wegen Diebstahls, gefährlicher Körperverletzung und schweren Raubes im Gefängnis. Seine Haftstrafe läuft bis 2021.+++ 0.39 Uhr: Flugzeug mit US-Rennfahrer Earnhardt abgestürzt – Insassen überleben +++Ein Flugzeug mit dem US-Rennfahrer Dale Earnhardt Junior an Bord ist im US-Bundesstaat Tennessee abgestürzt. Der 44-Jährige, seine Frau, die gemeinsame Tochter und die beiden Piloten seien in Sicherheit, schrieb die Schwester des Motorsportlers, Kelley Earnhardt, auf Twitter. Alle seien ins Krankenhaus gebracht worden. Der lokale Sender WCYB zitierte einen Vertreter der Feuerwehr mit den Worten, alle Menschen an Bord hätten den Absturz überlebt und niemand sei ernsthaft verletzt worden. Der Sender ESPN meldete, Earnhardt habe einer Reporterin per Textnachricht mitgeteilt, dass es ihm und seiner Familie gut gehe. Der Absturz ereignete sich auf dem Elizabethton Municipal Airport. Auf Bildern war ein Kleinflugzeug zu sehen, aus dem Flammen und dichter Rauch schlugen.

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